Der Friedrich-Wilhelm Kanal

Der Friedrich-Wilhelm-Kanal teilt den Ort in Unter- und Oberlindow und ist sozusagen das Kronjuwel der Gemeinde. 1668 durch den brandenburgischen Kurfürsten Friedrich-Wilhelm in Betrieb genommen verband er die Spree mit der Oder.
Ende des des 19. Jahrhunderts wurde der Friedrich-Wilhelm-Kanal wegen des gewachsenen Schiffverkehrs und der vielen Schleusen unwirtschaftlich und durch den neuen Oder-Spree-Kanal ersetzt.
Heute ist der Kanalabschnitt zwischen dem Ortsteil Schlaubehammer und Brieskow-Finkenheerd ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Schleusen wurden zum Kriegsende 1945 zerstört.
Damit ist Bootsverkehr nur zwischen ihnen möglich.

Ein besonderes Erlebnis ist zweifellos die Fahrt mit dem Treidelkahn.
Sie führt in ca. 90 Minuten zwischen der Anlegestelle in der Ortsmitte zum Ortsteil Weißenspring und zurück.

Preußisch-sächsischer Grenzposten

Kaum zu glauben, aber unser Grundstück war bis 1815 nur knapp 300 m Luftlinie von Sachsen entfernt! Weil Sachsen in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 auf der Seite Napoleons und damit letztendlich auf der Verliererseite stand, verlor es auf dem Wiener Kongress 58 % seiner Landfläche Die Grenze zu Sachsen rückte weit nach Süden.
Der nachgebaute historische Grenzposten mit einer Infotafel ist mit dem Fahrrad in weniger als 10 km zu erreichen.